WÜRDE statt Straßenstrich

BETEN SPENDEN GEHEN

 

 

Verlassen, ausgebeutet, ohne Bildung und Hoffnung für die Zukunft für sich und ihre Kinder - weltweit leben viele Frauen mit ihren Kindern in menschenunwürdigen Verhältnissen. Vom Ehemann und Vater ihrer Kinder verlassen, sind diese Frauen ohne jegliche finanzielle Hilfe auf sich selbst gestellt. Viele der Frauen landen oft in der Prostitution.

Um diesen Frauen und Kindern zu helfen, hat OM in Afrika, im Nahen Osten und in Asien erfolgreich Tausende Selbsthilfegruppen gegründet, um die Frauen zu befähigen, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Frauen erhalten Schulung und Unterstützung durch wöchentlich stattfindende Gruppentreffen, in denen Themen wie Hygiene, Ernährung, Kindererziehung, Lesen, Schreiben, Recht sowie Umgang mit Geld besprochen werden. Gemeinsam überlegen sich diese Frauen, welche Möglichkeiten sie haben, um ein, ihren Fähigkeiten entsprechendes Geschäftsmodell zu entwickeln, mit dem sie ihre Familien ernähren können. Die Selbsthilfegruppen wirken nachhaltig und verändern eine Frau, eine Familie und eine Gesellschaft.

Die Selbsthilfegruppen von OM basieren auf drei Prinzipien, abgeleitet von Artikel 27 des UN-Menschenrechtsabkommens:

1. Jede Frau ist nach dem Bild Gottes geschaffen.

2. Jede Frau hat Gaben und Fähigkeiten.

3. Gemeinsam sind Frauen sehr stark.
 

„Die Frauen in unserem Ort haben nach einiger Zeit festgestellt, dass die große Anzahl obdachloser Kinder die Ursache vieler Probleme in unserer Stadt war“, erklärt Alma A.*, OM-Mitarbeiterin in Zentralasien. „Diese Kinder hatten weder ein Dach über dem Kopf noch Zugang zu schulischer Bildung. Es war klar, dass hier sehr viele Kinder als Analphabeten heranwuchsen. Keines dieser Kinder würde jemals unter menschenwürdigen Verhältnissen ein geregeltes Einkommen erhalten können.“ 

In ihrer Selbsthilfegruppe baten die Frauen des Ortes um einen Kredit. Mit dem Geld mieteten sie einen Raum, in dem die Kinder Unterricht bekamen. Ältere Mädchen aus der Nachbarschaft, die regelmäßig in eine Schule gehen, baten sie, die Straßenkinder einige Stunden pro Woche zu unterrichten. Die dazu benötigten Materialien besorgten die Frauen mit dem Geld aus dem Kredit. Ein Geschäftsmann aus der Stadt erklärte sich bereit, den Kindern einmal am Tag kostenfrei eine warme Mahlzeit zu ermöglichen. 

„Die einzige Voraussetzung für die Kinder war es, zwei Ziegelsteine zu besorgen“, erzählt Alma weiter. „Diese dienten ihnen als Stühle.“ Durch diese Art von Schule werden nun viele Straßenkinder für das normale Schulsystem vorbereitet. „Durch die Investition von einer handvoll Frauen, die selbst kaum etwas besitzen und Teil einer Selbsthilfegruppe sind, können nun viele Kinder eine Schule besuchen und haben die Chance, später einen besseren Arbeitsplatz zu bekommen“, freut sich Alma.

*Name geändert 

 

Werden Sie durch Ihre Spende Teil dieser Arbeit und stärken Sie die Würde und Rechte von Frauen.

 

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